Ein schön gedeckter Tisch ist eine Augenweide. Auf einem schönen Teller serviert, sieht das Essen noch appetitlicher aus. Schon seit Jahrhunderten wird Geschirr aus Keramik hergestellt. Ob nützliche Utensilien aus Steingut oder zarte Tassen aus Porzellan für den feinen High Tea. Wie sehr Keramikgeschirr auch heute noch geschätzt wird, beweist die große Gruppe der Keramiker, die noch immer ganzes Geschirr von Hand herstellen. Das Keramikzentrum Tiendschuur lädt sie ein, einen Tisch mit ihren eigenen Arbeiten zu decken. Außerdem wird eine Auswahl an Geschirr aus den vergangenen Jahrhunderten ausgestellt. Teeservice, Puddingformen, Spargelschalen und vieles andere schöne Geschirr wird aus dem Depot mitgebracht und erstrahlt im Licht. Natürlich sorgen wir auch für einen festlich gedeckten Tisch zur Weihnachtszeit. Läuft Ihnen schon das Wasser im Mund zusammen? Dann nichts wie ran an den Tisch!
Atelier NL (Niederlande), gegründet von Lonny van Ryswyck und Nadine Sterk, stellt Alltagsprodukte aus lokalen Materialien wie Ton für Keramik und Wildsand für Glas her. Sie stärken die Verbindung zwischen Mensch und Natur durch partizipative Projekte. Jedes Produkt erzählt eine Geschichte über seine Herkunftsregion und zeigt die Schönheit der natürlichen Materialien. Speziell für diese Ausstellung stellt Atelier NL ein 12-teiliges Geschirrset aus Tegeler Ton her!
Das Geschirr von cheese+heger (Deutschland) entstand aus der Idee, mit dem farbigen regionalen Westerwälder Steinzeugton zu arbeiten. Charakteristisch ist die reine Materialanmutung. Die Stücke sind multifunktional, wobei eine Schale und ein Teller auch Topf und Deckel sein können. Designqualität für die moderne, internationale Küche.
Das Keramikstudio Kleinood von Bert De Doncker (Belgien) befindet sich in den Hügeln der flämischen Ardennen, zwischen den Flüssen Schelde und Leie, nahe der französischen Grenze und der Küste der Normandie. Die Tischstücke mit "Tellern als Landschaften" wurden speziell für diese Ausstellung angefertigt und sind eine Ode an die raue Natur um ihn herum.
Paulien Ploeger (Niederlande) dreht und formt Töpfe und Objekte aus Steinzeugton und brennt sie in ihrem Salz- oder Holzofen. Sie fühlt sich mit unserer reichen keramischen Vergangenheit verbunden. Die Keramiken, die sie für den Gebrauch bei Tisch herstellt, regen alle Sinne an: Sehen, Fühlen, Riechen und Schmecken.
Anneliese Abdinghoff (Deutschland, Absolventin 2025) hat 'körpernah' entwickelt, ein Geschirr, das funktionale Integration mit künstlerischer Ausdruckskraft verbindet. körpernah" wurde für Menschen mit motorischen Einschränkungen entwickelt und garantiert ein hohes Maß an Benutzerfreundlichkeit.
Die Keramikerin Véronique Maury (Frankreich) ist auf Teegeschirr spezialisiert. Sie kreiert Arbeiten für Teestuben, Restaurants und Privatpersonen. Sie bemüht sich ständig um die Kohärenz zwischen Ton, Form und Dekoration, alles in der Schlichtheit der Wabi-Sabi-Technik.
Das Geschirr von Sebastian Pertl (Deutschland) hat eine spielerische Note. Das liegt an den feinen Zeichnungen, die er auf dem Geschirr anbringt. Teller in Pastelltönen mit einem Fahrrad oder einer Zange darauf bieten einen fröhlichen Anblick. Eine seiner Inspirationsquellen ist die Volkskunst von Bauern und Handwerkern aus der Region Landshut in Deutschland.
Die Keramiken von Pauline Hoeboer (Niederlande) bewegen sich zwischen Gebrauchsgegenstand und Kunstobjekt. Die Stücke zeichnen sich durch weiche, gewellte Linien und ein frisches, modernes Aussehen aus. Das Salzbrennen passt gut zu ihren Arbeiten. Durch das Salz wird der Ton selbst glasiert, so dass jede Spur des Drehens sichtbar bleibt.
Eröffnung: Sonntag, 5. Oktober um 14 Uhr mit einer Einführung von Miranda Timmers MA, Kuratorin Keramikzentrum Tiendschuur Tegelen.
Weitere Informationen finden Sie auf der Website oder fragen Sie Miranda Timmers, Kuratorin, info@tiendschuur.net, 077-3260213.
Geöffnet: Di bis So 11:00 - 17:00